Die Ewigkeit
Oft haben es die Menschen versucht, den Sinn der Ewigkeit nur ein wenig zu verstehen! So gab uns zum Beispiel Hendrik van Loon folgende klassische, wenn auch unzulängliche Beschreibung:
"Hoch oben im Norden, im Land Svithjod, steht ein Felsen. Er ist hundert Meilen hoch und hundert Meilen breit. Einmal in tausend Jahren kommt ein kleiner Vogel und wetzt an diesem Felsen seinen Schnabel. Wenn einst der Felsen durch das Wetzen des Schnabels abgetragen sein wird, ist ein Tag der Ewigkeit vorbei!"
Rowland Dixon Edwards versuchte die Ewigkeit auf folgende Weise darzustellen: "An Bord eines Ozeandampfers nehmen wir einen Fingerhut, lassen ihn an einem Faden ins Meer herab und ziehen ihn dann, gefüllt mit Salzwasser, aus dem Ozean wieder herauf. Dies ist ein Bild von der Zeit, die aus dem Meer der Ewigkeit herausgenommen ist."
Die Ewigkeit gleicht einem uferlosen Ozean. Sie ist Zeit ohne Ende. Sie ist der immer währende Augenblick. Sie ist die Lebenszeit Gottes.
Aus "Denk an deine Zukunft" von William MacDonald, Seite 16, CLV-Verlag